STERILISATIONSMÖBEL FÜR IHRE PRAXIS

Der Sterilisationsraum, in vielen Praxen auch als Hygieneraum oder kurz Steri bezeichnet, gehört zu den am stärksten regulierten Räumen einer Arzt- oder Zahnarztpraxis – und wird gleichzeitig häufig unterschätzt.

Seine Einrichtung entscheidet darüber, wie reibungslos Ihr Team arbeitet, wie sicher die Instrumentenaufbereitung abläuft und ob die gesetzlichen Anforderungen dauerhaft eingehalten werden.

Wir entwickeln Sterilisationsmöbel, die genau das leisten – maßgefertigt für Ihre Praxis. Unser Designanspruch hört auch dort nicht auf, wo Patienten ihn nicht mehr sehen.

Maßgefertigt — RKI-orientierte Planung — Für Arzt- und Zahnarztpraxen

Was Sterilisationsmöbel leisten müssen

Möbel zur Sterilisation sind kein gewöhnliches Einrichtungsprojekt. Wer in diesem Funktionsraum plant, bewegt sich in einem klar regulierten Umfeld:

Die Empfehlungen der KRINKO beim Robert  Koch-Institut (RKI) und die Leitlinien der DGSV definieren konkrete Anforderungen an Materialien, Oberflächen und Arbeitsabläufe – und lassen wenig Interpretationsspielraum.

Entscheidend ist, dass die gesamte Einrichtung als System funktioniert: von den desinfektionsmittel-beständigen und fugenarmen Oberflächen der Hygienezeilen über Hängeschränke, die sich per Fußschalter bedienen lassen, bis hin zu Schränken und Arbeitsflächen, die den Workflow aktiv unterstützen.

Der Kern ist das Zonenkonzept: Der Arbeitsablauf muss vom unreinen Bereich – Annahme, Reinigung, Desinfektion – in den reinen Bereich für Verpackung und Sterilisation verlaufen, ohne dass sich die Wege kreuzen. Unsere Sterilisationsmöbel erfüllen diese Anforderungen nicht als Kompromiss, sondern setzen sie als Standard um.

Der Sterilisationsraum in drei Zonen

Jeder funktionierende Sterilisationsraum folgt demselben Grundprinzip: der strikten Trennung von unreinem und reinem Bereich. Diese funktionale Zonierung ist hygienisch zwingend und entspricht den RKI-Empfehlungen.

Unreiner Bereich: Kontaminierte Instrumente werden angenommen, grob gereinigt, im Ultraschallbad vorbehandelt und anschließend im Thermodesinfektor maschinell aufbereitet. Waschbecken und eine ausreichende Abstellfläche für die manuelle Instrumentenpflege sind hier unverzichtbar.

Reiner Bereich: Die Instrumente werden nach einer Sichtprüfung verpackt, eingeschweißt und im Autoklaven sterilisiert, typischerweise bei 134 °C im fraktionierten Vakuumverfahren. In modernen Praxen sind Sterilisatoren der Klasse B Standard. Freigabeprüfung und Dokumentation schließen den Zyklus ab.

Lagerbereich: Das sterilisierte Instrumentarium wird trocken und staubgeschützt in geschlossenen Schränken aufbewahrt. Eine fachgerechte Lagerung schützt die Instrumente bis zum nächsten Einsatz im Behandlungsraum. Auch Instrumentenwagen können hier sinnvoll integriert werden.

Diese drei Zonen planen wir von Anfang an als Einheit, denn ein Sterilisationsraum funktioniert nur dann wirklich, wenn alle Bereiche aufeinander abgestimmt sind.

RATIO STERI

DIE AUFBEREITUNGSZEILE MIT SYSTEM

Sterilisationsmöbel müssen höchsten Hygieneanforderungen genügen. Dass sie dabei nicht farblos wirken müssen, beweist der RATIO STERI.

Die Schranksysteme bestehen aus geprüften, desinfektionsmittel-beständigen Materialien und sind fugenarmverarbeitet. So entstehen Oberflächen, die sich schnell und gründlich reinigen lassen und dauerhaft zuverlässig bleiben.

Leichtgängige Vollauszüge aus Edelstahl sorgen dafür, dass jeder Handgriff sitzt — auch wenn das Team beide Hände voll hat.

Die Anordnung aller Elemente entlang des tatsächlichen Arbeitsablaufs ist durchdacht und wirkt auf den ersten Blick selbstverständlich, orientiert sich also konsequent an den tatsächlichen Praxisaufgaben. Auch das Assistenzpersonal ist in diesen Ablauf eingebunden:

Ein separater Bereich mit eigenem Platz zum Waschen und Desinfizieren ist von Anfang an mitgedacht und gehört zur Standardausstattung. Das spart Wege und hält den Workflow klar getrennt. So entsteht eine Hygienezeile, die den Arbeitsablauf Ihres Teams vorgibt – und nicht umgekehrt.

ITC STERI

FREI STEHEND, FARBLICH CODIERT, FLEXIBEL

Der ITC STERI denkt den Sterilisationsraum von einer anderen Seite. Seine frei tragende, modulare Konstruktion macht eine Wandmontage überflüssig – ein entscheidender Vorteil, wenn Leitungen noch nicht festgelegt sind oder spätere Anpassungen möglich bleiben sollen. 

Die abnehmbare Rückwand im Nischenbereich ermöglicht eine einfache Verlegung von Kabeln und Installationen, ohne dass die gesamte Einheit demontiert werden muss. Was im Alltag ebenso zählt: Die farbliche Kennzeichnung der Arbeitsbereiche macht die Zonentrennung auf den ersten Blick sichtbar.

Unreiner und reiner Bereich sind klar unterscheidbar – eine visuelle Struktur, die gerade unter Zeitdruck wertvoller ist als jede Beschriftung. Die Hängeschränke lassen sich per Fußschalter öffnen – ähnlich wie eine berührungslose Wasserarmatur. Das Team behält die Hände frei am Instrument und kann den Arbeitsablauf hygienisch und effizient fortsetzen. 

Beim ITC STERI lässt sich eine Halterung für QM-Arbeitsanweisungen direkt im Schrank integrieren – wahlweise für eine digitale Anzeige oder klassisch in gedruckter Form. So sind die Anweisungen jederzeit gut sichtbar.

RATIO STERI ODER ITC STERI

WELCHES MODELL PASST ZU IHRER PRAXIS?

Beide Modelle erfüllen die hygienischen Anforderungen von RKI und DGSV und lassen sich für jede Praxisgröße konfigurieren. Der Unterschied liegt nicht in der Leistung, sondern in der Philosophie: Der RATIO STERI ist auf den Ablauf ausgerichtet, der ITC STERI auf den Raum.

Der RATIO STERI eignet sich besonders, wenn der Sterilisationsraum fest geplant ist und der Arbeitsablauf im Mittelpunkt steht.

Dank seiner desinfektionsmittelbeständigen und fugenarmen Oberflächen, der integrierten Stahlvollauszüge und des separaten Bereichs für das Assistenzpersonal ist er eine durchdachte Lösung für Praxen, die Wert auf ein klar strukturiertes, designbewusstes Gesamtbild legen.

Der ITC STERI ist die richtige Wahl, wenn Flexibilität gefragt ist, beispielsweise bei Umbauten, noch nicht festgelegten Leitungsführungen oder dem Wunsch, spätere Anpassungen offenzuhalten.

Dank der freistehenden Konstruktion ohne Wandmontage, der abnehmbaren Rückwand und der farblichen Zonenkennzeichnung ist er ein pragmatischer Allrounder, der sich auch in schwierigen Grundrissen zuverlässig einsetzen lässt.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Modell besser zu Ihrer Praxis passt, beraten wir Sie gerne auf Basis Ihres Grundrisses, Ihrer Abläufe und Ihrer gestalterischen Vorstellungen.

STERI-EINRICHTUNG ALS TEIL DER PRAXISPLANUNG

Ein Sterilisationsraum funktioniert nicht isoliert. Seine Lage im Grundriss, die Wege zu den Behandlungszeilen, die Abstimmung mit den übrigen medizinischen Möbeln im Empfang oder im Wartebereich, sind entscheidend dafür, ob der Arbeitsablauf wirklich so reibungslos läuft wie geplant. Deshalb betrachten wir die Sterilisationsmöbel nie für sich allein, sondern als Teil eines durchdachten Gesamtkonzepts.


Dieser Ansatz beginnt bereits bei der Praxisplanung, noch bevor der erste Grundriss erstellt wird. Wer frühzeitig plant, wo Anschlüsse liegen, wie Wege verlaufen und wie sich der Sterilisationsraum in den Gesamtfluss der Praxis einfügt, spart später Zeit, Kosten und Kompromisse. Wenn Sie dabei auch den gestalterischen Anspruch Ihrer Praxis konsequent weiterdenken möchten, unterstützen wir Sie gerne mit unserer Innenarchitektur für Arztpraxen.

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